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	<title> &#187; Mexico</title>
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		<title>Von Pferd bis Kaktus – Kulinarisches an der Fünfspurigen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2015 02:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hundetage]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Reisewarnung zum Trotz essen wir von der Straße auf der Straße. Und nach einer Woche D.F. wissen wir so langsam, was die mexikanische Küche  zu bieten hat – Überraschungen inklusive. Wie bereits erzählt starteten wir den Ankunftsabend in D.F. mit &#8230; <a href="http://hundetage.com/?p=276">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Reisewarnung zum Trotz essen wir von der Straße auf der Straße. Und nach einer Woche D.F. wissen wir so langsam, was die mexikanische Küche  zu bieten hat – Überraschungen inklusive.</p>
<p><span id="more-276"></span></p>
<p>Wie bereits erzählt starteten wir den Ankunftsabend in D.F. mit mexikanischem Bier und mexikanischem Streetfood direkt gegenüber unserer Wohnung. Entgegen der Befürchtung als halber Vegetarier nicht gleich an der ersten Station etwas zu bekommen, konnte ich bei der herzlichen mexikanischen Mutti in Tacubaya die Füllungen der Empanadas sogar aussuchen. Die Empanadas sehen nicht immer gleich aus, sind aber gefüllte Teigtaschen. Unsere ersten bei der Mutti sahen aus wie Piroggen, nur in groß. Auch die Käse-Kartoffel-Füllung erinnerte mich ein bisschen an die russischen Piroggen bei meiner Mutter. Danach wagte ich mich an die erste mexikanische Spezialität: <span style="color: #252525;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;">Cuitlacoche (auch Huitlacoche geschrieben). Ist ein ziemlich widerlich aussehender schwarzer Pilz, der nichts anderes als ein Maisparasit ist. Maisbeulenbrand ist hier das Stichwort. Egal. Empanada oder Taco zu und einfach essen. Schmeckt lecker. </span></span></span></p>

<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=267'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0005-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Empanada mit Huitlacoche" data-attachment-id="267" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0005.jpg" data-orig-size="960,1280" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="IMG-20141229-WA0005" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0005-225x300.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0005-768x1024.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=268'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0004-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Frittiertes Tomatenbrot mit Fleisch, Queso und Verdura" data-attachment-id="268" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0004.jpg" data-orig-size="1234,789" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="IMG-20141229-WA0004" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0004-300x191.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0004-1024x654.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=269'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0003-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG-20141229-WA0003" data-attachment-id="269" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0003.jpg" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="IMG-20141229-WA0003" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0003-300x225.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0003.jpg" /></a>

<p><span style="color: #252525;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
Jonas war etwas unspektakulär unterwegs. Bei ihm gabs Tostada, was eine frittierte Tortilla ist, mit Fleisch. Danach aber bekam er eine Art frittiertes Tomatenbrot, dessen Bezeichnung wir natürlich vergessen haben. Das mit dem Vergessen ist ein echtes Problem. Ist aber auch schwierig mit unserem lächerlichen Spanisch. Man behält die Bezeichnungen maximal 5 Sekunden im Kopf. Alles neu hier und so. Das was wir in Deutschland als mexikanisches Essen präsentiert bekommen, hat nicht sonderlich viel mit Authentizität zu tun. Das Meiste ist nicht viel mehr als TexMex-Küche, wenn überhaupt. Mexikanische Küche ist regional sehr unterschiedlich und vor allem vielfältig. Wieso sollte es auch anders sein. Wir freuen uns schon auf Oaxaca. </span></span></span></p>
<p>Der Jonas isst ja praktisch alles und hat sich auch allerlei Wagnisse vorgenommen. Gesagt, getan. Auf dem Dienstagsmarkt in Tacubaya startete Jonas mit Pferd. Wirklich fokussiert hat er es nicht, aber der Chef-de-Markt-Cuisine faselte nach dem Bestellen irgendetwas von „Cavallo“ und es gab kein Zurück. War dann aber total okay und es schmeckte ihm. Unser Kumpel ist nach elf Jahren Mexiko schon in ganz anderen Sphären. Seine Tacos waren gefüllt mit Hühnerbauch und anderen Tierteilen, die ich nicht mehr zusammen bekomme, die aber in der deutschen Küche eher selten bis kaum (?) Verwendung finden. Sicher bin ich mir da aber nicht.</p>
<p>Ich bekam versehentlich Fleisch in den Taco. Das war natürlich gut versteckt in allerlei Gemüse und Salsa, daher biss ich herzhaft zu, nachdem der Taco zuvor mit dem Nopales (auch Nopalitos genannt), das sind große Kaktusblätter, die zuvor von den Stacheln befreit wurden, ja schon den Test bestanden hatte. Das Resultat? Ich hatte ein riesen Stück irgendeines Tieres im Mund und es schmeckte nicht. Da half nur eines: elegant alles in eine Serviette spucken und ohne irgendein Gemecker sofort etwas anderes bestellen. Der nächste Taco war mit einer Art Shrimp-Kuchen gefüllt und schmeckte ziemlich gut. Leider weiß ich den Namen nicht mehr. Die Nopalitos fand ich ehrlich gesagt ein bisschen fad. Vielleicht lag es auch am Koch. Konsistenz erinnerte an grüne Paprika, knackig frisch und unaufdringlicher Geschmack.</p>
<p>Kleiner Exkurs: Unser Viertel Tacubaya ist ein durch und durch mexikanisches Viertel, das als Stadt schon lange vor Ankunft der Spanier existiert hat. Im Norden grenzt es an das hippe Condesa. An die Spanier erinnern auch hier viele eklektische und außergewöhnliche Gebäude und Wohnhäuser. Vieles wirkt etwas runtergekommen, es ist mega laut und der Verkehr ist eine Katastrophe, aber die Gegend und der bunte Putz haben ihren Charme und man kann sich Tag und Nacht allein durch die Straßen bewegen. Das einzige, wobei man aufpassen muss, ist, wenn man über die Straße geht. Macht aber trotz Verkehr und der Entfernungen Spaß, alles zu Fuß zu erkunden. Die Menschen sind unglaublich freundlich und zuvorkommend, ganz anders als man es von so einer Megacity erwarten würde. Manchmal machen sie sich vielleicht über die doofen Touristen lustig, die es mit dem Essen nicht blicken, aber das ist okay. Wir kamen darauf klar.</p>
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		<title>México, México – It&#8217;s good to be alive</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 06:38:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute ist der erste Morgen, an dem ich vor neun Uhr aufgewacht bin. Wir sind in Mexico-Stadt und die Sonne kämpft sich so langsam durch den Dunst. Es ist Silvester und alle anderen im Haus schlafen noch. Endlich ein wenig &#8230; <a href="http://hundetage.com/?p=265">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der erste Morgen, an dem ich vor neun Uhr aufgewacht bin. Wir sind in Mexico-Stadt und die Sonne kämpft sich so langsam durch den Dunst. Es ist Silvester und alle anderen im Haus schlafen noch. Endlich ein wenig Zeit, die ersten drei Tage Revue passieren zu lassen.</p>
<p><span id="more-265"></span></p>
<p>Ich war schon ewig nicht mehr so aufgekratzt vor einem Flug. Das letzte Mal dürfte vor 16 Jahren gewesen sein, als ich nach dem Abi mit einer Freundin erstmals nach L.A. geflogen bin. Fünf Wochen lang durch Kalifornien cruisen, Konzerte, exzessive Gin &amp; Tonic Nächte und der Ozean. Der Anflug auf Mexico-Stadt macht ähnlich sprachlos, wie die Sicht über die Stadt der Lichter. Ein nicht enden wollendes Häusermeer, das seine Ausmaße am erst richtig offenbart, wenn der Pilot beschließt, kurz nochmal die Richtung zu wechseln und das Flugzeug gefühlt seitlich in der Luft liegt. Gut dass ich nichts gegessen hatten (Mexikaner haben wenig Verständnis für Vegetarismus – ein kurzes Nein, nichts vegetarisches – whatever).</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-266" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141228_152637-226x300.jpg" alt="20141228_152637" width="326" height="433" /></p>
<p>Niemand weiß genau, wie viele Menschen in D.F. leben. 23 Millionen, vielleicht auch 25 Millionen. Eigentlich spielt es auch keine Rolle. Welchen Unterschied macht es auch. So oder so ist es nach Tokio die zweitgrößte Stadt der Welt und die Hauptverkehrsstraßen sind verstopft. Wir sind nicht unglücklich darüber, dass wir in den Ferien über Silvester hier sind, wenn viele Hauptstadtbewohner das Weite suchen und Familien in der Provinz besuchen oder Strandurlaub machen. Die Stadt ist uns auch ohne sie geschäftig genug, die U-Bahn angenehm voll. Schwer vorstellbar, dass hier sonst noch zwei, drei Menschen mehr durch die Straßen wuseln. Noch weniger unglücklich sind wir darüber, dass wir die Woche bei einem alten Freund von Jonas wohnen. Ein Fakt, der sich schon kurz nach unserer Ankunft auszahlt.</p>
<p>Nach dem kurzen Flug aus San Antonio, an dessen Flughafen es praktisch keine Sicherheitskontrolle gegeben hat – einmal mehr wird einem klar, wo die Prioritäten der USA liegen – besorgten wir uns in DF erstmal ein safes Taxi (Autorizado). 20 Minuten später standen wir im Wohnzimmer des Freundes im Stadtteil Tacubaya. Ein Hinterhofkomplex mit gelben Häusern, exotischen Pflanzen, vielen namenlose Katzen, dazu ein Haus voller Kreativer und Lebenskünstler und eine Dachterrasse. Addiert man den Sonnenschein und die 25 Grad, könnte man Ende Dezember an schlimmeren Orten sein.</p>
<p>Der Freund, der bereits seit elf Jahren hier lebt, entpuppt sich als ein guter Gastgeber, stellte er uns doch kaum, dass wir die Türschwelle passiert hatten, zuallererst ein paar kalte Biere hin. Wir schmissen die Taschen in eine Ecke und begaben uns auf die Dachterrasse. Life could be worse.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-270" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141228180642201-300x225.jpg" alt="20141228180642201" width="436" height="326" /></p>
<p>Da ein leerer Magen in Kombination mit Bier schnell hungrig macht, schlappten wir ziemlich bald in der frühabendlichen Dunkelheit vor die Tür. Essstände, vor denen jeder ignorante Ratgeber und Menschen, die noch nie hier waren, warnen, gibt es hier an jeder Straße. Und das Essen ist meist gut und billig, wie wir bei unserem ersten Kontakt mit mexikanischem Street Food feststellen sollten. Hatten wir die Hürde in Form einer sechsspurigen Straße mit einem Verkehr, der so abschreckend, wie ein reißender Strom ist, überquert, saßen sie da: eine runde mexikanische Mutti samt zauberhafter Tochter. Während <a title="Von Pferd bis Kaktus – Kulinarisches an der Fünfspurigen" href="http://hundetage.com/?p=276">die Muddi sich ums Brutzeln von Empanadas </a>und Co. kümmert, versorg die Kleine, nicht älter als elf, die Gäste mit Servietten, sammelt den Müll ein und kassiert sie ab. Drückt ihr jemand einen großen Schein in die Hand, rennt sie zum Kiosk nebenan und wechselt ihn. Ihre dunklen Augen sind kritisch, ernst und zugleich neugierig und ziehen einen in ihren Bann. Während das Essen günstig ist, scheint hier kaum jemand kleine Scheine zu besitzen.</p>
<p>Und wir? Wir saugen die Atmosphäre ein, sitzen auf leeren Getränkekisten, essen, schauen der Imbissfrau beim Frittieren zu, während hunderte Autos an uns vorbei brausen. Oder wie ein Mitbewohner des Freundes sagt: „It&#8217;s good to be alive“.</p>
<p><img class="aligncenter wp-image-267" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0005-225x300.jpg" alt="IMG-20141229-WA0005" width="300" height="400" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-269" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/IMG-20141229-WA0003-300x225.jpg" alt="IMG-20141229-WA0003" width="300" height="225" /></p>
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