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	<title> &#187; Allgemein</title>
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		<title>Ganz schön laut im Paradies</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 22:04:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Freitag 23.55 Uhr, Mazunte. Der Hahn kräht los. Kurz darauf setzen die Hunde ein. Geckos, Grillen, Heuschrecken und anderes Getier macht bereits seit dem Sonnenuntergang Radau. Schlafen im Paradies ist nicht immer einfach. Die Technoparty, die ein paar Meter von &#8230; <a href="http://hundetage.com/?p=385">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag 23.55 Uhr, Mazunte. Der Hahn kräht los. Kurz darauf setzen die Hunde ein. Geckos, Grillen, Heuschrecken und anderes Getier macht bereits seit dem Sonnenuntergang Radau. Schlafen im Paradies ist nicht immer einfach.</p>
<p><span id="more-385"></span></p>
<p>Die Technoparty, die ein paar Meter von uns entfernt läuft, ist mit Ohrstöpseln einfacher auszublenden. Ich dachte immer, der Hahn kräht im Morgengrauen, das gilt allerdings nicht für den Mexikanischen. Bis man nicht einmal in tropischen Gegenden war, hat man ohnehin keine wirkliche Vorstellung davon, wie laut die Nächte sein können. Es ist die dritte Nacht, die wir in unserer offenen Cabana über den Dächern Mazuntes schlafen. Seitdem haben mich die Hähne und Köter jede Nacht mindestens einmal in den Wahnsinn getrieben. Ich muss dazu sagen, dass wir Hotels bislang komplett gemieden haben und meist in halboffenen, fensterlosen Cabanas am Strand geschlafen haben, um der Brandung zu lauschen. Doch wie laut Geckos, Grillen und anderes Getier, von dem ich nichts wissen will, kann ich in Dezibel leider nicht benennen, aber es ist laut. Sind die fertig, legen die Vögel los und von denen gibt es am Dschungelstrand viele.</p>
<p>Wirklich schlimm ist es nicht, denn wir bekommen eigentlich genug Schlaf. Man stellt sich schnell auf den Rhythmus der Sonne ein. Seit mehr als zwei Wochen nun sind wir schon an der Pazifikküste Oaxacas unterwegs und ich bin an vielen Abenden schon um Neun tot ins Bett gefallen, nur um in der Frühe wieder aufzuwachen und der Sonne beim Aufgehen zuzusehen. Und trotz aller bellender Straßenköter, würde ich jedem diese Form des Reisens empfehlen. Denn es fühlt sich gesund an und das werde ich mitunter am meisten vermissen, wenn ich wieder in der deutschen Großstadt bin. Ich brauche keinen Wecker mehr, wache ganz von selbst zwischen Sechs und sieben auf, gehe Joggen an endlosen Stränden und springe dann in den Pazifik, während die Geier über meinem Kopf kreisen, die riesigen Pelikane sich im Sturzflug in die Wellen stürzen und den Strandfischern die Fische wegschnappen.</p>
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		<title>Was habt ihr so lange in Texas gemacht?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 19:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hundetage]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Reisen begegnet man oft Gleichgesinnten. Man trifft sie in Hostels, am Strand, auf der Straße, in den Bergen oder setzt sich in Bars ganz intuitiv neben sie. Nach einer Weile unterwegs sein, steht es einem ins Gesicht geschrieben, dass &#8230; <a href="http://hundetage.com/?p=287">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Reisen begegnet man oft Gleichgesinnten. Man trifft sie in Hostels, am Strand, auf der Straße, in den Bergen oder setzt sich in Bars ganz intuitiv neben sie. Nach einer Weile unterwegs sein, steht es einem ins Gesicht geschrieben, dass man nicht mehr weiß, welcher Wochentag gerade ist. Man kommt leicht ins Gespräch und ziemlich bald tauscht man sich über den bisherigen Reiseverlauf aus. Eine Frage, der wir uns des öfteren ausgesetzt sehen ist: Was habt ihr denn so lange in Texas gemacht?</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Was mich etwas nachdenklich machte, war die Begegnung letzte Woche in Oaxaca. Wir setzten uns in einer Bar mit sparsamer Beleuchtung an die Theke und bestellten Mezcal – was sonst. Die Gläser von Kieran und Elizabeth neben uns verrieten, dass sie selbigen tranken. Elizabeth nippte mit wenig Begeisterung an ihrem Glas. Kieran, ein 300-Pfund-schwerer Afroamerikaner in Armyhose und dicker Kette, schmeckte, was er vor sich hatte. Das Einstiegsthema war damit gefunden. Mit steigendem Pegel kam die Politik ins Spiel, Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA, Kieran&#8217;s anarchistische Weltanschauung und sein daraus resultierender Plan nach Mexiko auszuwandern. Schon seit Oktober, so sagte er, sei er nicht mehr zuhause in Boston gewesen. Als wir uns ausreichend darüber ausgelassen hatten, was in unseren Heimatländern alles scheiße läuft, unterhielten wir uns uns schließlich über lebenswerte Großstädte in den USA und unseren bisherigen Reiseverlauf. Und wir mussten den Amis erklären, warum wir ausgerechnet einen Monat in Texas verbracht haben.<br />
Eigentlich hatte ich gar keine Lust mehr die fehlenden Wochen hier nachzutragen, aber als ich gerade nochmal darüber nachdachte, verdient das Texas-Abenteuer zumindest eine kleine Zusammenfassung. Weil Texas ein echt abgefahrener Roadtrip sein kann. Und es nicht nur Cowboys und Rassisten gibt. Deutsche Siedler, magische Felsen, Waffenmessen oder Padre Island, die längste unerschlossene Sanddünen-Insel der Welt am Golf von Mexiko, sind allein die Reise schon wert.</p>
<p>Nach einer Woche Austin fuhren wir in Richtung Westen mit Ziel Fredericksburg und checkten am Abend stilecht im „Peach Tree Inn“ ein. Schnuckliges, in die Jahre gekommenes Motel in Pastelrosa, das aber liebevoll gepflegt wird. Empfehlenswert sind die „Suites“. Mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche und großem Bad sind diese fast so groß wie unsere Wohnung. Und die Veranda mit Feuerstelle, BBQ-Grill und Blick ins Grüne ist dufte und das Cowboyfeeling kommt ganz von selbst auf. Die Leute an der Rezeption sprechen breitestes Texanerisch. Man weiß also nicht immer, was sie einem sagen möchten.</p>
<a href="http://hundetage.com/?p=287#gallery-287-1-slideshow">Anklicken um </a>
<p>Wer auf deutschen Spuren wandeln mag, ist in Zentraltexas richtig. Hier trifft man viele Menschen deutscher Abstammung. Pioneers, wie sie genannt werden, die im 19. Jahrhundert kamen, Städte gründeten, diese gegen Indianer verteidigten, mit ihnen Friedenspfeifen rauchten, sie anschließend in Reservate pferchten und bis heute deutsche Traditionen hochhalten. Ein schräger Trip. Eigentlich sind wir tausende Kilometer geflogen, um weit weg von Deutschland zu sein. Fredericksburg, so haben wir auf unserem Streifzug durchs Pioneer-Museum gelernt, <span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;">wurde 1846 von dem aus </span></span></span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dillenburg"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;">Dillenburg</span></span></span></a><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;"> stammenden Otfired Hans Freiherr von Meusebach</span></span></span> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: medium;">gegründet und zu Ehren des Prinzen Friedrich von Preußen benannt. Noch heute lacht Deutschland einen aus jeder Ecke an.</span></span></span> Gastronomien, die „Ausländer“, „Der Daiwel“ oder „Lindenbaum“ heißen, dazu eine Gemeindekirche, ein Marktplatz und eine Hauptstraße. Jeder zweite Bewohner hat einen deutschen Namen, selbst die seltsame Amish-Frau im Amish Laden, in dem man guten Käse und noch viel bessere Postkarten kaufen kann. Jesus neben dem liebenden Paar, Jesus an der Seite des operierenden Chirurgen: sollte Jesus die Druckabnahme gemacht haben, hat er möglicherweise vorher zu viele Dreigroschenromane gelesen. Zu dumm, dass ich die Besten verschickt habe, ohne sie vorher zu fotografieren.</p>
<a href="http://hundetage.com/?p=287#gallery-287-2-slideshow">Anklicken um </a>
<p>Und man trifft auf ganz viel Leute, die lustiges Texasdeutsch sprechen. Eine ältere Dame unterhielt sich mit uns im Pioneer-Museum auf deutsch. Die war richtig süß. Und: Was wir auch gelernt haben, ist, dass das Sortiment in den großen Supermärkten wie HEB stark variieren kann. In Fredericksburg ist es europäisch geprägt und der Importkäse und Brot sind vorhanden und bezahlbar. Was in Dallas gar nicht der Fall war. 10 Euro für den „guten“ President ging mir beispielsweise gar nicht runter.</p>
<p><a href="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/KaeseInDallas.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-300" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/KaeseInDallas-1024x780.jpg" alt="KaeseInDallas" width="680" height="517" /></a></p>
<p>Wenn man in der Gegend ist, sollte man unbedingt zum Enchanted Rock fahren. Wir hatten scheiß Wetter, bin fast erfroren, war aber egal. Alles angezogen, was wir hatten. Ein riesen großer, glatter Felsen, auf dem Indianer einst irgendwelche Sitzungen abhielten, umgeben von einer magischen Landschaft aus Hügeln Prärie und Felsbrocken. Kann man stundenlang abwandern und über die Natur staunen.</p>

<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=325'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2544-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fredericksburg-2544" data-attachment-id="325" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2544.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Fredericksburg-2544" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2544-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2544.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=324'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2537-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fredericksburg-2537" data-attachment-id="324" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2537.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Fredericksburg-2537" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2537-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2537.jpg" /></a>
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<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=328'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2563-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fredericksburg-2563" data-attachment-id="328" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2563.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Fredericksburg-2563" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2563-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2563.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=327'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2550-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fredericksburg-2550" data-attachment-id="327" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2550.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Fredericksburg-2550" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2550-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2550.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=326'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2548-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fredericksburg-2548" data-attachment-id="326" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2548.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Fredericksburg-2548" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2548-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2548.jpg" /></a>
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<p><a href="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Fredericksburg-2570.jpg"><br />
</a>Wir blieben noch ein wenig in Deutsch-Texas und fuhren weiter nach Boerne. Eigentlich ist die Stadt kurz vor San Antonio nicht so geil, alles voller Shabby-Chic-Läden und Frauen, die den ganzen Tag Kaffee trinken und in Sportklamotten rumlaufen, so dass sie aussehen, als ob sie gerade aus dem Gym kommen und nix schaffen müssen. Aber unser AirBnB Place war der Shit. Rick &amp; Meryl kommen aus Philly beziehungsweise aus New York und haben sich eine nette Mansion mit Pool, Fitnesshäuschen, Hot-Tub und einer Cabin gekauft. Letztere vermieten sie. Passiert man das Tor zum Grundstück, fährt man noch eine Weile bevor man links die Villa mit Pool, rechts die Garage mit Autos und Motorrädern vorfindet. Das Begrüßungskomitee bestand aus Rick und fünf Handtaschenratten, die in der Villa leben. Noodle hatte es uns speziell angetan. Und der fast blinde, hustende Hund, dessen Namen ich mal wieder vergessen habe, auch. Natürlich durften wir den/das Gym nutzen und anschließend in den Hot-Tub hüpfen.</p>
<p>Die Cabin erklärt sich am besten an den Bildern. Meryl hat ein Händchen für die Einrichtung. Alles aus einfachen Mitteln selbstgemacht oder auf Garagenverkäufen eingesammelt. Jägerhüttenstyle mit dezentem Shabby-Chic. Aussendusche und -klo. Gutes Erlebnis. Man denkt, man steht im Wald. Das Anwesen gehörte mal Jerry und Esther Hicks, ein relativ bekanntes Autorenpaar aus San Antonio, das auf spirituellen Pfaden wandelt(e). Jerry hatte einst mal seine Hühner in der Cabin.</p>

<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=335'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Cabin-2579-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Cabin-2579" data-attachment-id="335" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Cabin-2579.jpg" data-orig-size="1000,667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Cabin-2579" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Cabin-2579-300x200.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/Cabin-2579.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=336'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141218_105254-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20141218_105254" data-attachment-id="336" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141218_105254.jpg" data-orig-size="2048,1152" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;GT-I9505&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1418899973&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.2&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="20141218_105254" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141218_105254-300x168.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/20141218_105254-1024x576.jpg" /></a>
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<p>San Antonio. Was soll man sagen. Hier ist Mexiko an jeder Ecke. Tolle Stadt. Das King-William-Viertel ist wunderschön und schreit geradezu nach stundenlangem Herumstrolchen und Fotografieren. Ein paar gute Food Trucks und Restaurants gibt’s auch. Bestes Kaffee- und Frühstückserlebnis im <a href="http://www.halcyonsouthtown.com" target="_blank">Halcyon</a>. Das Café befindet sich in einem größeren alten Fabrikkomplex, der mit vielen Galerien lokaler aber auch internationaler Künstler, eine Art Kreativzentrum ist. Regelmäßig finden Events, Secondhand- und Kunstmärkte statt. Nennt sich <a href="http://www.bluestarart.org" target="_blank">Blue Star Contemporary</a>, wie die Brauerei, die dort ebenso ansässig ist. Lohnt sich.</p>
<p>Finger weg von den Touristenfallen am Kanal. Entlang des Wassers reiht sich Restaurant an Restaurant, die teuer, laut und überfüllt sind. Wir waren lediglich in einem, weil vollkommen ausgehungert. Ihr kennt sie sicher, diese Momente, wo man nach stundenlangem Laufen schon so drüber ist, dass man sich nicht entscheiden kann und am Ende im miesesten Restaurant landet und verkochte Shrimps serviert bekommt. Schnelle Pizza auf die Hand wäre in jeder Hinsicht besser gewesen. Am besten lässt sich das Flair wohl so beschreiben: Klein-Venedig gepaart mit Mallorca-Pegel auf amerikanisch. Aber das scheint viele Fans zu haben.</p>
<p>Nächster und letzter Texas-Stopp war Corpus Christi. City ist richtig langweilig, ausser man steht auf Museen und Kriegsschiffe. Phänomenal ist dagegen Padre Island, mit North Padre Island vor allem aber der nördliche Teil. Wie bereits erwähnt ist es die längste unerschlossene Sanddünen-Insel der Welt, direkt am Golf von Mexiko. Und die Amis erhalten sie auch pingelig. Man kommt direkt von Corpus über eine riesen Brücke auf die Insel. Krasser Ride schonmal. Biegt man nach Norden ab, gelangt man auf die Mustang Island, runterwärts geht’s ins Naturschutzgebiet von North Padre Island. Aber schon vorher ist es traumhaft. Habe noch nie einen so endlosen Dünenstrand gesehen. Und es stört auch überhaupt nicht, dass man mit dem Auto auf und über den Strand düsen darf. Im Gegenteil. Wir waren über Weihnachten da und die Insel gehörte uns nahezu allein. Wieder so ein Erstes-Mal-Moment. Wir und der 200 Kilometerstrand und die Vögel. Keine Ahnung, was hier im Sommer los ist, sucht man aber Einsamkeit sind Nebensaison oder Weihnachten der perfekte Zeitpunkt. Ausser man will Vögel kucken. Dann kommt man natürlich bevor die Viecher ins Winterquartier abhauen. Spektakulär, wenn auch auf eine besondere Art und Weise, ist die Zufahrt zum geschützten Teil. Der Kameracheck ist brutaler als auf jedem Flughafen.</p>
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<p>La Grande Finale: Waffenmesse in Corpus Christi. Ob Pazifist oder Waffenfanatiker. Hat man die Chance, sollte man hin. Fotografieren ist streng verboten. Hab aber ein paar Handyshots aus der Hüfte und mit der Angst im Nacken, jeden Moment rausgeschmissen zu werden, gemacht. So eine Waffenmesse ist, sagen wir mal: gewöhnungsbedürftig. Kinder mit Cowboy-Stiefeln und Messer am Gürtel, bärtige, dickbäuchige Texaner mit großen Wummen, leger um die Schulter gehängt: Es dauert ein paar Minuten bis man sich so wohl wie auf der Spielwarenmesse fühlt. Nicht nach Spielzeug, weil definitiv zu schwer, fühlen sich Uzis, Gewehre und die AK 47 an, die wir dann doch mal in die Hand genommen haben. Schießen war aber nicht, da lediglich eine Verkaufsmesse. Interessantes gibt es dann aber doch. Der männliche Waffenfan ist zwar Zielpublikum Nummer Eins, aber Kinder und Frauen werden auch bedacht. Leicht und in Rosa für die Kleinen. Auch der Nischenmarkt für Frauen bietet Allerlei. Auch hier sind den Pinktönen keine Grenzen gesetzt. Da hat sich doch glatt einer spezielle Halfter, die man vorne an den BH klemmt, ausgedacht. Wie es geht, zeigt ein anschauliches Video, das in der Endlosschleife läuft. In dem Werbefilmchen greift eine Frau blitzschnell unter ihre Bluse, zieht mit einer flinken Handbewegung eine Pistole hervor und drückt ab. Vorraussetzung, um etwas zu verstecken, ist aber Körbchengröße C. Macht Frau es richtig, sieht der potenzielle Räuber oder Vergewaltiger nicht mal einen Nippel blitzen. Stattdessen blickt er in den Lauf ihrer Pistole. Soweit das Video.</p>
<p>Randbemerkung: Auf der gesamten Messe habe ich nur EINEN Schwarzen gesehen. Keine Ahnung, ob das was bedeutet. Schwer unsympathisch sind die Nazi-Militaria-Verkäufer. Aber auch Händler, an deren Ständen überdimensionale Banner mit Aussagen wie „I don&#8217;t sell weapons to Muslims“ und Ähnlichem hängen, möchte man eher nicht anlächeln. Auch das ist Texas.</p>
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<p>Fazit: Texas ist ein Kosmos für sich. Tierwelt und Natur sind unschlagbar. Mikrobrauereien ohne Ende. Für Fleischesser ist das Texas-BBQ ein Muss. Hier leben unzählige glückliche Rinder und Rehe. Vögel über Vögel, aber nicht mehr ganz so viele Klapperschlangen, denn die werden leider von Cowboys getötet.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-295" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2015/01/WEB_20141223_125825-1024x679.jpg" alt="WEB_20141223_125825" width="680" height="450" /></p>
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		<title>Treulose Reisende</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2014 20:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hundetage]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Austin]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verlassen die Stadt in Richtung Westen. Ein wenig Wehmut schwingt mit, als wir Austin hinter uns immer kleiner werden sehen. Gut hat man es in dieser Stadt. Doch wir sind treulose Reisende. Mit jeder Meile, die wir auf dem Highway zurücklegen, vergessen wir die Geliebte der vergangenen Woche. Wir schauen gerade aus, die Sonne blendet und und scheint uns den Weg. Ein Sommertag mitten im Dezember, wir schwitzen und drehen die Klimaanlage hoch. Vor uns liegt der Horizont, wolkenlos und fern.</p>
<p><span id="more-156"></span></p>
<p>Wir haben zwar ein Ziel, doch wir entscheiden uns für einen Umweg. Er führt uns zum Hamilton Pool Preserve, ein Schwimmloch mitten in der Prärie. Mag sein, dass man Vieles anders oder intensiver empfindet, wenn man unterwegs und weit weg von Zuhause ist, aber wen schert das in solchen Momenten. Dieser Wald ist wie verzaubert, ein Märchenwald. Nach einem kurzen Marsch tut es sich plötzlich vor uns auf.</p>

<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=157'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool20141215144824328-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HamiltonPool20141215144824328" data-attachment-id="157" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool20141215144824328.jpg" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="HamiltonPool20141215144824328" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool20141215144824328-300x225.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool20141215144824328-1024x768.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=160'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215_145921-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HamiltonPool_20141215_145921" data-attachment-id="160" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215_145921.jpg" data-orig-size="2048,1152" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="HamiltonPool_20141215_145921" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215_145921-300x168.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215_145921-1024x576.jpg" /></a>
<a href='http://hundetage.com/?attachment_id=158'><img width="150" height="150" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215145649461-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="HamiltonPool_20141215145649461" data-attachment-id="158" data-orig-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215145649461.jpg" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="HamiltonPool_20141215145649461" data-image-description="" data-medium-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215145649461-300x225.jpg" data-large-file="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/HamiltonPool_20141215145649461-1024x768.jpg" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wussten, dass es da ist, doch der erste Anblick überwältigt uns. Kein noch so gut bearbeitetes Foto kann abbilden, was die Natur geschaffen hat. Schwimmloch, ein so banales Wort für ein kleines Wunder der Natur. Jadefarben das Wasser, Gold schimmernd der Felsen von dem wie Sternenstaub so zart Wassertropfen herabfallen. Wir lauschen dem Plätschern und verabscheuen die drei lauten Touristen, die auf der kleinen Holzbrücke auf und ab springen, so dass es klingt, als würde sie jede Sekunde in sich zusammen brechen. Ich möchte sie ohrfeigen. Sie verstummen von selbst und ich lausche wieder dem Wasser. Raubvögel kreisen am Himmel und kreischen. Ich muss fast weinen.</p>
<p>Als der Tag zu Ende geht, kommen wir in Fredericksburg an, checken ein in ein Motel, stellen unseren Wagen direkt vor die Tür und gehen bald schlafen. Am nächsten Morgen hat der Sommer uns verlassen. Im Winter ist das Wetter launisch in Texas.</p>
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		<title>Long Way to Dallas</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 06:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hundetage]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dallas]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Woche in Texas liegt hinter uns. Gesehen haben von unserer ersten Station Dallas allerdings nicht mehr als Yuppie-Uptown und Boring-Downtown und da vor allem das Convention Center. Was allerdings vollkommen okay ist, schließlich sollte die Reise auf meinen &#8230; <a href="http://hundetage.com/?p=196">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Woche in Texas liegt hinter uns. Gesehen haben von unserer ersten Station Dallas allerdings nicht mehr als Yuppie-Uptown und Boring-Downtown und da vor allem das Convention Center. Was allerdings vollkommen okay ist, schließlich sollte die Reise auf meinen Wunsch hin mit dem Roller Derby World Cup beginnen. Dieses Mal allerdings nur als Zuschauerin.</p>
<p><span id="more-196"></span></p>
<p>Habe ich die erste WM in Toronto noch als Spielerin von Team Germany mitgemacht, so wollte ich die zweite als Roller-Derby-Oma von den Zuschauerrängen aus beobachten. Ist schon verrückt, wie der Sport wächst. 2001 in neuem Gewand in Austin mit einem Spaßteam auferstanden, ist es mittlerweile beeindruckend professionell und es gibt weltweit heute mehr als 1200 Teams. Vor drei Jahren nahmen 13 Nationen am ersten Worldcup in Toronto teil, jetzt waren es schon 30. Das elektrisierende Gefühl, das diese Bewegung – und man kann es nicht anders beschreiben – bei so vielen Frauen weltweit auslöst, ist echt crazy.</p>
<div id="attachment_203" style="width: 479px" class="wp-caption alignright"><img class="wp-image-203" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/rd_finale_20141207_204648-300x168.jpg" alt="Blood &amp; Thunder Roller Derby WM in Dallas. USA-England-Finale." width="469" height="264" /><p class="wp-caption-text">USA-England-Finale bei der Blood &amp; Thunder Roller Derby WM.</p></div>
<p>An dieser Stelle mache ich aber einen Punkt, weil ich einen mehrseitigen Gefühlsausbruch vermeiden möchte. Nur soviel harte Fakten: Die USA haben erwartungsgemäß den Pott geholt, das wird vermutlich die nächsten 100 Jahre so bleiben. Geiler war, dass London&#8230;ähm&#8230;England Silber holte und vor allem das beste und knappste Ergebnis gegen Team US of A erreichte, das je ein Team eingefahren hat. Das führte zu der skurrilen Situation, dass das Geschrei für den zweiten Underdog ohrenbetäubender war, als für den Gewinner. Das muss man sich so vorstellen: USA führt mega deutlich, England punktet aber nochmal fett im letzten Jam und flippt beim Abpfiff völlig aus, weil sie zweiter geworden sind und das Publikum flippt mit aus und die USA müssen kurz warten. Sowas gibt es nur im Roller Derby. Unforgettable. Period.</p>
<p>Wie bekomme ich jetzt die Kurve zurück zum Anfang unserer Reise? So. Begonnen hat die Reise alles andere als cool. Dafür möchte ich mich noch einmal bei der Lufthansa bedanken. Danke. Wir werden sicherlich nochmal Langstrecke mit Ihnen fliegen. Maybe. Oder auch nicht. Monate vorher haben wir für diesen zweimonatigen Trip geplant und nach passenden Flügen gesucht. Ich leide ja unter Pre-Reisestress. Heißt: bevor alles überhaupt losgeht, mache ich mir die die abstrusesten Gedanken, die selten etwas mit der Realität zu tun haben und die ich hier nicht weiter ausführe, um nicht für total beknackt gehalten zu werden. Auch aus diesem Grund buchten wir die DEUTLICH teureren Lufthansa-Direktflüge. Lufthansa. Das steht für mich für Vertrauen, gutes Bordessen, nette Stewardessen mit viel Make-Up und viel Hut. Aber vor allem vermittelt mir der Kranich das Gefühl: Ich bringe dich sicher tausende Meilen über Berg und Teich ans Ziel. Eins Komma fünf Tage vor Abflug saßen wir nun auf gepackten Taschen und einer halb ausgeräumten Bude, da wir sie Gästen überließen und dann streiken die Piloten ausgerechnet am 2. Dezember auf Langstreckenflügen. I call it luck. Stunden in der Warteschlange, eine schlaflose Nacht und ein Ausflug an den Flughafen später, buchte man uns auf einen Tag später um, der nette AirBnB-Host stornierte freundlicherweise unser Apartment und wir langweilten uns einen zusätzlichen Tag ins Eck. Ist alles eigentlich kein so großes Drama, aber wenn man wochenlang auf eine Reise hin plant, dann auf gepackten Taschen sitzt und die Küche schon geputzt ist, ist es unfassbar ätzend, wenn höhere Macht es einem versaut und man nichts machen kann. Ist wie früher in der Schule, wenn es drei Wochen nach den Sommerferien war und man nochmal drei schreckliche Wochen auf die Herbstferien warten muss. Desaster. Ach ja, der Flug am nächsten Tag hatte auch noch eine Stunde Verspätung. Zudem kamen wir zum ersten Mal in unserem Leben am Frankfurter Flughafen zu dem zweifelhaften Vergnügen einer genaueren Kontrolle oder viel mehr Durchsuchung. Strebermäßig saßen wir bereits eine halbe Stunde vor Boarding am Gate, als ein mehr oder minder sympathischer Mann sich an uns ran schlich und rausposaunte: „You&#8217;ve been randomly picked for a security check“ … oder so ähnlich. Außer uns hat es noch vier weitere Personen erwischt. Ziemlich funky Truppe hatten sie sich da zusammengestellt. Da waren wir: (nicht mehr) so junges hippes Pärchen, ein Single Mann, eine Single Frau und, Trommelwirbel … das offensichtlich streng religiöse muslimische Paar. Sie: das Kleine Schwarze, das alles bis auf die Augen verdeckte. Er: das Lange Beige, Kopfbedeckung und Abe-Lincoln-Bart. Klischee, wa.</p>
<div id="attachment_199" style="width: 479px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-199" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/eye_IMG_20141204_155325-300x300.jpg" alt="Tony Tasset's 30-Fuß-großes &quot;Eye&quot; ist eine von Downtown's wenigen Augenweiden und irgendwie passend an dieser Stelle." width="469" height="469" /><p class="wp-caption-text">Tony Tasset&#8217;s 30-Fuß-großes &#8220;Eye&#8221; ist eine von Downtown&#8217;s wenigen Augenweiden und irgendwie passend an dieser Stelle.</p></div>
<p>Nachdem die amerikanischen Sicherheitsleute einmal durch unsere Privatsphäre geschnüffelt hatten, mussten wir noch eine ganze Weile warten, bewacht, kein Klogang erlaubt, ist klar. Grund: Osamas Handy ging nicht an. Alarm, Alarm. Security-Dude X suchte ein passendes Ladekabel, dann wurde das Objekt angeschlossen. Wir warteten währenddessen und wurden mit beknackten Anekdoten von Menschen bespaßt, die Security-Dude Y schon an der Einreise in die USA gehindert hat und die eine Rechtfertigung seines Daseins darstellen sollten. Haben wir weder verstanden noch haben wir recherchiert, weshalb jemand, dessen Laptop nicht angeht, nicht in den Flieger darf. Hey, aber dafür gab es Priority Boarding. Nicht aus Freundlichkeit. Die Dudes durften uns keine Sekunde mehr von der Kette lassen bis wir in diesem verdammten Flugzeug saßen. Welcome to America y&#8217;all.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-197" src="http://hundetage.com/wp-content/uploads/2014/12/2014-12-03-21.21.52-300x192.jpg" alt="2014-12-03-21.21.52" width="497" height="318" /></p>
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